„Es ist ein Gnu entsprungen“

Gnu_Comic

Ja! In altbekannten, teils über 100 Jahre alten Weihnachtsliedern gibt es noch viel zu entdecken! Zum Beweis haben wir uns mit Piano und Kontrabass auf eine klangliche Reise begeben. Zwischen ironischer Distanz und liebevollem Respekt wurden die alten Melodien auseinandergenommen, wieder zusammengesetzt und neu eingefärbt. Schräge Akkorde entführen die Stücke mal nach New Orleans, mal ins New York der 50er und mal nach Afrika. Dort wird der Kontrabass zur Trommel und das Klavier mittels Papierstreifen zur schnarrenden Harfe. Weihnachten tanzt, rumpelt, quietscht und singt.

Hörproben

Frauke Adesiyan in der Märkische Oderzeitung:

„…So leichtfüßig und keck ist das Schneeflöckchen Weißröckchen nie über die Tasten gehüpft, und das titelgebende Gnu, das aus der CD von Septemberstrauch entspringt, hat einen derart verzerrten Hufschlag, dass man ihm nur neugierig folgen kann. Kein Zweifel, was der Pianist Søren Gundermann und Thomas Strauch am Kontrabass auf ihre Weihnachts-CD „Es ist ein Gnu entsprungen“ gepresst haben, hat wenig mit dem Weihnachts-Einerlei zu tun, das einem derzeit in jedem Laden entgegenschallt. Die zu Grunde liegenden Weihnachtsthemen von „Stille Nacht“ bis „Kling Glöckchen“ sind (fast) immer zu erkennen. Manchmal, wie bei „Oh, du fröhliche Fünf!“, entwickeln die Adaptionen ein regelrechtes Eigenleben. Man meint, die Hektik bei Festtags-Einkauf zu hören, oder das Kind, das tollpatschig fürs Vorspiel in der Musikschule übt. Bei „Morgen in der Weihnachtsbar“ sieht man regelrecht vor sich, wie der Weihnachtsmann nach getaner Arbeit und schweren Füßen einen Absacker nimmt…“

 

 

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